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Meine Vorlesung im Sommersemester: Ethik in den internationalen Beziehungen

26 Mrz

Im Sommersemester halte ich eine Vorlesung an der Hochschule für Politik (ab Mai – Mittwochs 15.45 bis 17.15 Uhr) mit folgenden Themen:

Haben Ethik und Moral in der internationalen Politik überhaupt einen Platz? Oder ist das internationale System lediglich ein anarchisches Feld voller ungezügelter Machtkämpfe? Unterschiedliche Denkschulen geben hier differenzierte Antworten. In dieser Vorlesung werden klassische Machttheorien von Machiavelli bis Morgenthau ebenso vorgestellt wie Spielarten der Theorie des gerechten Krieges von Augustinus bis zur Gegenwart. Abschließend werden liberal-kosmopolitische Konzepte erläutert und auf ihre Wirksamkeit hin befragt. Die Bewertung der „klassischen“ Denkschulen führt dabei zu teilweise überraschenden Resultaten.

Duncan Bell (2010): Ethics and World Politics. Oxford University Press. Reinhold Niebuhr (1960): Moral Man and Immoral Society. Chris Armstrong (2012): Global Distributive Justice: An Introduction. Cambridge University Press.

Stunde 1: Ethik und Moral in der Philosophiegeschichte
Stunde 2: Die Ethik der Selbsterhaltung: Machiavelli, Hobbes, Meinecke und die Staatsräson
Stunde 3: Ethischer Universalismus in Imperien – Ethik als Zivilreligion
Stunde 4: Ethik im Christlichen Realismus Reinhold Niebuhrs und Herbert Butterfields
Stunde 6: Ethik im Klassischen Realismus Hans J. Morgenthaus
Stunde 6: Ethische Konzepte in der liberalen Philosophie – Kosmopolitanismus und Weltbürgerrecht
Stunde 7: Ethik und Menschenrechte
Stunde 8: Distributiver Kosmopolitanismus und Armut
Stunde 9: Ethik in der Friedenspolitik
Stunde 10: Ethiken des Krieges – die Spielarten der Just War Doktrin
Stunde 11: Internationales Recht
Stunde 12: Ethik guter Regierungsführung – good governance
Stunde 13: Ethik des Widerstands
Stunde 14: Diskussion: Gibt es eine Ethik in den internationalen Beziehungen?

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Mein Seminarangebot im Herbst/Winter 11/12

17 Okt

Anbei finden Sie meine offenen Termine im Winter/Frühjahr 2011.

Meine Termine finden meist in München statt:

  • Politisches Frühstück (Adresse s. unten):
    Von gelungener und misslungener Integration
    Deutschland braucht eine produktive Einwanderung zur Wohlstandsbewahrung, weil unsere Gesellschaft dramatisch altert. Dennoch funktionieren die Integrationsbemühungen im Lande nicht.
    Was sind Beispiele für gelungene und für misslungene Integration?
    Wie können und dürfen wir darüber reden?
    Und welche Veränderungen der bestehenden Integrationspolitik sind sinnvoll?
     Termin: 08.06.2011, 10 Uhr
  • Buchenrieder Woche: Workshop — Journalistisches Schreiben und eigene Inhalt im Netz
    vertreten + 1.6. bis 5.6.2011 + Beginn: mi 18.00 Uhr + Ende: so 14.00 Uhr

    Aus Medienkonsumenten wurden im Internet Medienproduzenten. Was unterscheidet die
    klassischen Medien von den Neuen Medien? Wie steht mit dem Wahrheitsgehalt im Internets, wie können wir unsere Anliegen und Themen vertreten? Über solche Fragen sprechen wir nicht nur, sondern üben auch journalistisches Schreiben.
    TT 2034 — Wochenendseminar Haus Buchenried
    Dr. Christoph Rohde + Leoni am Starnberger See + Euro 280.– einschließlich Unterkunft und
    Verpflegung + Einzelzimmer Euro 330.– + T
  • _________________________

  • 12.04.2011 von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr. Ort: DGB Haus. Politik als Machtkampf – Geht es auch anders? Die Politik in Deutschland leidet unter der Krankheit der Politikverdrossenheit. Zu weit gehen politische Versprechungen und konkretes Handeln auseinander – partei- und lagerübergreifend. Bereits Niccolo Machiavelli hatte in seinem Fürstenspiegel „Il Principe“ den Herrschern geraten, den Nutzen des Selbsterhaltes in den Vordergrund der politischen Strategie zu stellen. Notfalls auch auf Kosten des Gemeinwohls. Basierend auf klassischen Modellen vom Wähler als Nutzenmaximierer (Schumpeter, Downs) wird nach den Bedingungen gefragt, unter denen basisdemokratische Modelle eine sinnvolle Ergänzung der repräsentativen Demokratie in einer immer komplexeren Gesellschaft werden können.
  • 23.03.2011 von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr. Ort: DGB Haus. Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft Wie weg von der Krisenökonomie? Krisen gab es in der Wirtschaftsgeschichte immer wieder. Doch die Intensität dieser steigt in einer immer kapitalintensiveren Ökonomie stetig an. Der Reformbedarf einer rein wachstumsorientierten Weltökonomie ist unübersehbar, scheitert aber an den Interessen mächtiger Akteure. Basierend auf der Wirtschaftstheorie Nouriel Roubinis werden realistische Wege diskutiert, die eine schrittweise Reform der globalen Ökonomie ermöglichen sollen.
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  • Vortrag an der Universität Trier „Hans Morgenthau – sein Leben, Wirken und Werk“ – 06.12.2010, 18.00 Uhr Nähere Info hier
  • Vorlesung Der Politische Realismus in Tradition und Gegenwart an der Hochschule für Politik München http://www.hfp.mhn.de/ ab November. Beginn 4. November 2010, 19.15 Uhr Thema 1: Eine Übersicht. Vom traditionellen über den Klassischen, Strukturellen und Synoptischen Realismus hin zum Neoklassischen Realismus – eine Übergangsskizze
  • Thema 2: Methodologie: Zwischen Erklären und Verstehen in der Sozialwissenschaft 11.11.10
  • Hans Morgenthau – Lebenslauf und Studienzeit – Ableitungen für seinen späteren politischen Realismus 18.11.10
  • VWL in Rosenheim Studium Generale in Rosenheim am 20.1.11, 27.01.11, 03.02.11 – Thema Volkswirtschaft
  • Politisches Frühstück am 19.01.10 Uhr: Wirtschaft und Gesellschaft – wie funktioniert unsere Volkswirtschaft?
    In diesem politischen Frühstück werden wir uns die Frage stellen,
    wie ein aktiver, zukunftsorientierter Arbeitsmarkt aussehen kann und soll.
    Welchen Einfluss haben Unternehmer, Staat und Arbeitnehmer auf eine gesunde Wirtschaftspolitik?
    Wo liegen Gefahren und Beschränkungen? EBW-Info
  • Meine geschlossenen Seminare finden Sie unter http://www.mvhs.de/3.1/mvhs.de/index.php?StoryID=7414
  • Respekt in Zeiten der Ungleichheit – In Deutschland gibt es einen heftigen Konflikt um Fragen der Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit. Dabei sind weder Bedingungen für eine Leistungsgerechtigkeit klar formuliert, noch liegen begründete Parameter zur Herstellung von Verteilungsgerechtigkeit vor.
    Auf Grundlage des Werkes von Richard Sennett „Respekt in den Zeiten der Ungleichheit“ wird gezeigt, dass die Diskussion über einfache Dichotomien hinaus gehen muss, um zu nachhaltigen gesellschaftspolitischen Konzepten und Lösungen zu kommen. Operationalisiert werden Sennetts Überlegungen an Hand der sich bedingenden Konzepte eines Grundeinkommens und des Mindestlohns. Termin: Dienstag, 16.11.2010 von 19:00 Uhr – 20:30 Uhr. DGB Bildungswerk Bayern, Schwanthalerstr. 64.
  • Politisches Frühstück. Evangelisches Bildungswerk, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München, Nähe Sendlinger Tor. Thema „Deutsche Amtskirche in der Krise?“ 15.04.2010, 10:00-12:30 Uhr.
  • 20. Mai 2010, 19 Uhr: Vortrag Die Renaissance der Religion. Nicht erst seit Beginn der Bankenkrise werden die Moderne im Allgemeinen und der Kapitalismus als rationalistischeWeltanschauungen global in Frage gestellt. Alternative Sinnsysteme im Wettbewerb zu einer rein ökonomischen Welterfahren eine Renaissance, besonders die Religion und ihre gemeinschaftsbildenden Elemente. Religiöse Differenzenführen in zahlreichen Weltteilen aber auch zu zunehmenden Konfliktintensitäten. Ort: Evangelisches Bildungwerk Bayern, Adresse s. u.  http://www.ebw-muenchen.de/index.php?id=347
  • New Orleans: Vortrag: Die Renaissance der Religion in den internationalen Beziehungen. 17. Februar 2010, 4:30 PM Hilton Hotel, New Orleans
  • 10.02.10., 10 Uhr: Politisches Frühstück. Evangelisches Bildungswerk, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München, Nähe Sendlinger Tor. Thema „Mediokratie und Demokratie“ http://www.ebw-muenchen.de/index.php?id=323
  • 6.10. Gerechtigkeit im Jahr 2050 – Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64: C252-09/3, Termin: Di., 06.10.2009 DGB Haus, Raum T.0.06
    Gesellschaftliche Gerechtigkeit 2050 – Gleichheit von was?
    Ein Plädoyer für den Ansatz von Richard Sennett
    Wie sieht eine gerechte Ordnung im Jahr 2050 aus? Auf welchen Pfeilern könnte sie aus heutiger Perspektive beruhen? Richard Sennett gibt uns in seinem Werk Respekt in den Zeiten der Ungleichheit einige Hinweise dazu. Da Prozesse zunehmender sozialer Ungerechtigkeit und Ungleichheit in der globalisierten Welt grenzüberschreitenden Charakter tragen, müssen ordnungspolitische Lösungen genauso globale Prinzipien enthalten wie sie in regionalen und lokalen Bezügen konkretisiert werden müssen. Kann Otfried Höffes Vision einer planetarischen Demokratie gerechtigkeitstheoretisch und -praktisch nachvollzogen werden? Darüber wird mit Blick auf Problemlagen vor Ort diskutiert.
  • Politisches Frühstück: Dienstag, 10.11., 9.30-12.00 Uhr. Evangelisches Bildungswerk, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München, Nähe Sendlinger Tor. Thema: Der Einfluss der Wirtschaftskrise auf den Ausgang der Bundestagswahl sowie strukturelle Veränderungen des Parteiensystems.
  • 10.11. Das bedingungslose Grundeinkommen – Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, 19:00 Uhr.  http://www.dgb-bildungswerk-bayern.de/muenchen/Erwerbsarbeit.pdf 80336 München.
  • Seminar zur Bankenkrise – 19.-21. Februar 2010: Seminar zur Bankenkrise, Haus Buchenried, Berg am Starnberger See: Die Finanzmarktkrise als Katalysator für Reformen?